Warum die Konsole nicht schlecht ist

Immer wieder kommt von Halbumsteigern von Windows auf ein Unix das Argument, dass Linux noch nicht so toll ist weil man noch viel in der Konsole machen muss.

Das ist einerseits Quark, da eigentlich alle aktuellen Distributionen für jeden Popel eine grafische Oberfläche zum Konfigurieren bereistellen und andererseits was ist denn an der Konsole schlecht?

In der Zeit wo sich irgendwer mit der Maus nur zum Konfigurationsprogramm durchgeklickt hat (man kann ja schlecht alle Programme aufm Desktop platzieren) hat man doch schon in der Console die Datei mit Pfadvervollständigung gefunden, geöffnet, und bearbeitet.
Natürlich muss man wissen wo die Datei liegt, aber ich muss ja auch wissen wo sich das Konfigurationsprogramm befindet. Weiterlesen

kexec – Wenn sich der Kernel an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht

Nachdem mein kleiner Server die letzten 200 Tage durchlief stand mal wieder ein Kernel-Update an.
Schnell konfiguriert und kompiliert war er ja.
Bei der Aktion dann auch gleich von lilo auf grub umgestellt.

Und mal wieder die Frage, ob der Kernel passt und man nichts vergessen hat, auch wenn man immer die alte Konfiguration weiternutzt.
kexec soll die Lösung sein.

Mit kexec kann man einen neuen Kernel laden und ihn dann starten, ohne das System neustarten zu müssen.
Es werden nur die Dienste neugestartet damit wieder alle passt.
Die Verwendung von kexec ist eigentlich relativ einfach: Weiterlesen