kexec – Wenn sich der Kernel an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht

Nachdem mein kleiner Server die letzten 200 Tage durchlief stand mal wieder ein Kernel-Update an.
Schnell konfiguriert und kompiliert war er ja.
Bei der Aktion dann auch gleich von lilo auf grub umgestellt.

Und mal wieder die Frage, ob der Kernel passt und man nichts vergessen hat, auch wenn man immer die alte Konfiguration weiternutzt.
kexec soll die Lösung sein.

Mit kexec kann man einen neuen Kernel laden und ihn dann starten, ohne das System neustarten zu müssen.
Es werden nur die Dienste neugestartet damit wieder alle passt.
Die Verwendung von kexec ist eigentlich relativ einfach:

  1. l/sbin/kexec -e

vor die Zeile

  1. reboot -d -f -i

in der Datei /etc/init.d/reboo eingetragen und dann mit
kexec -l /boot/vmlinuz-2.6.17.5 --append="root=/dev/hda1 ro" den neuen Kernel geladen.
Durch reboot noch alle Dienste neugestartet und das war’s.
Größtenteils von www.tutorials.de/forum/linux-tutorials/243222-schneller-rebooten-mit-kexec.html geklaut.

Läuft super.
Sollte der Kernel jetzt ein Problem haben und schon nicht sauber starten kann man ja einen Hardreset durchführen, was dazu führen würde, dass der alte Kernel ganz normal geladen wird.
Hat man dann einen neuen Kernel über kexec erfolgreich geladen kann man diesen ja als neuen Standardkernel im Bootloader eintragen.

Eine Antwort auf „kexec – Wenn sich der Kernel an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zieht“

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