Bier

Wenn man in Deutschland am Abend ein kühles Pils trinkt, weiß man gar nicht wie gut es einem geht.

Der nachfolgende Text will versuchen diese zu verdeutlichen.
Anti-Alkoholiker und Altbiertrinker können direkt weitersurfen, alle anderen sollten weiterlesen.

Da sitzt man also mit seinem schönen, deutschen Pils.

Gebraut mit Hilfe des ältesten Nahrungsmittelschutzgesetzes der Welt.
Vor hunderten von Jahren hat irgendsoein Adeliger ein Edikt erlassen, dass ihn Bier nur Hopfen, Gerste, Malz, Wasser und Hefe zu sein hat.
Sein Sohnemann hatte wohl ne dicken Kata und wieder mal suchte man die Schuld bei anderen.

Tja, und so haben wir ein schönes Naturprodukt bei uns in Deutschland im Glas.
Aber hat es die ganze Welt so?
Nö, war aber auch klar, oder?!

Unternehmen wir mal einen kleinen Streifzug durch die Gefielde der Welt.
Asien können wir direkt mal knicken, die trinken eh nur Tee oder Reisschnaps.

Also fangen wir bei A an, A wie Australien.
Australien wurde von Engländern besiedelt. Zu denen kommen wir später. Außerdem ist es da immer so affenheiß, dass man von nem normales Bier eh direkt einen in der Birne hat.

Also wandern wir mal weiter nach Osten.
Was man auf den Inseln mitten im Nirgenwo trinkt weiß ich nicht genau, aber wenn wohl nur Importiertes. Auf eine Insel passt meistens nicht mal eine Brauerei.

Nach noch mehr Wasser kommt irgendwann Amerika.

Picken wir uns als größtes Land mal die USA raus. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Nur nicht für unser Bier.
Irgendwie haben die deutschen Auswanderer bei der Überfahrt wohl alle guten Sitten verlohren und mixen da jetzt ein Bier, das schon nicht mehr christlich ist.
Allerlei Schaumstabilisatoren und was weiß ich nicht noch alles.
Von Naturprodukt weit und breit nix mehr, aber immerhin verdient Bayer an jedem Glas Pils.
Is ja ganz toll, wenn nach ner Stunde der Schaum immer noch auf dem Pils ist, nur möchte man wohl nicht die Inhaltsstoffe kennen.

Setzen sechs.

Also weiter im Programm.
Es kommt wieder viel Wasser und dann sind wir bei der Queen.
Die Freaks da haben auch Bier (auch wenn sie sonst eher Tee trinken).
Ein Vorteil von englischen Bier ist, es gibt keien Schaumstabilisatoren.
Wofür auch? Wo kein Schaum is braucht man auch nix stabilisieren.
Nur leider verwechseln die Inselaffen teilweise wohl die Bierflaschen und ihre Teekanne, wesehalb das Bier im Allgemeinen warm ist.

Abartig, aber wir bessern uns.(Nach der Vorlage ist ja auch nix anderes möglich)

Jetzt kommt nicht mehr viel Wasser und wir sind in den Niederlanden.
Juchu. In good old Europe.
Jetzt muss es doch langsam mal wieder vernünftiges Bier geben.
Tja, leider aber nicht.
Das Nationalbier der Holländer ist, wie allgemein bekannt, Heinecken.
Überall auf der Welt kriegt man von diesem ‚etwas‘ die gleichen Kopfschmerzen.
Und warum?
Alle Heinekenbrauerein bekommen entmineralisiertes Wasser und alle Salze, jedes Gramm Hopfen kommt als Granulat dazu.

Herrlich *kotz*.(Dafür ist das Bier meistens kalt)

Jetzt überschreiten wir die gedachte Linie zwischen Deutschland und den Niederlanden (als Grenze kann man das wohl wirklich nicht mehr bezeichnen).

Und hier gibt es wieder herrliches, natürliches Pils.
Allen Vorteile schmeckt man wohl und bedürfen keines Kommentares.

Wie es weiter nach Osten aussieht, weiß ich nicht.

Um Pilsen soll es ja gutes Bier geben, nur kann ich dazu leider keien Erfahrungen presenteiren.

Weiter nach Osten kommt aber schon Mütterchen Russland.
Und alles andere außer Wodka gefriert da eh, weshalb Pils dort annähernd unbekannt ist.

Tja, soweit so gut.
Und wie verbleiben wir?
Deutsches Pils, ist das einzig wahre Bier.

Da sieht man mal, wofür Bürokratie (das Edikt) gut sein kann.

Prost

Die Ironie-Tags bitte selber setzen, und ja, ich weiß das es kaum noch echte, deutsche Brauereien gibt.

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