Es ist Sommer und die CPUs schwitzen

Auch wenn der Sommer bisher doch sehr verregnet ist, soll es schonmal vorkommen, dass es dem geplagten PC-User doch etwas warm wird im Zimmer.
An den Tagen wo draußen die Sonne vom Firmament brennt, man aber vom PC nicht weg kommt um in ins kühle Nass zu hüpfen, da wünscht man sich den alten 4x86er zurück.

Der war noch passivgekühlt und hatte die Wärmeabgabe eines Walksmans.

Nun ist guter Rat teuer.
Wie bekommt man am besten die Wärme der Heizplatten des 21. Jahrtausends aus dem heimischen Zimmer?

    PC ausschalten fällt aus offensichtlichen Gründen aus.
    Wasserkühlung? Zuerst ein guter Gedanke, doch wohin strahlt der Radiator die Wärme ab…. Richtig.. *g*
    Klimaanlage? Geld?
    CPU möglichst nicht belasten? Guter Anfang. Nur die tolle CPU wird wohl selbst im Idle-Betrieb (ja wir lassen mal die paar Takte für das OS außen vor) noch genug Energie in Wärme umwandeln.

Das wünscht man sich doch die Möglichkeiten der mobilen CPUs aus dem Laptop in den heimischen Desktop.
Angepasste Taktraten und geringer Energieverbrauch.

Ersteres lässt sich mit halwegs aktueller Hardware (ACPI sollte sie unterstüzten) doch schon leicht bewerkstelligen:
echo 1 > /proc/acpi/processor/CPU0/throttling
Damit wir die CPU meist auf ca 50% des Taktes heruntergefahren. Je nach System (Ahtlon/AthlonXP/Pentium3/4 etc) auch der FSB.
Es wird zwar alles etwas gemächlicher, aber schnell denken ist bei der Hitze ja eh nicht drin.
Folglich stört das nicht groß, außerdem hat man so mehr Zeit um an seinem Eistee zu schlürfen 🙂

Wenn es dann wieder kälter wird und man wieder die komplette Leistung des System benötigt reicht ein einfaches
echo 0 > /proc/acpi/processor/CPU0/throttling .

So einfach ist das *g*

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