[Kritik] Krieg der Welten

Nach dem gigantischen Werbegetrommel habe ich ihn mir dann auch mal angesehen:
Den ach so tollen Film „Krieg der Welten“

Um direkt mal eins vorweg zu nehmen.
Ich bin froh, dass ich nicht ins Kino gegangen bin.

Aber nun ein paar Details:

Der Anfang ist gut und es wird auch mal eine kreative Frage gestellt („Wo ist der Donner?“)

Aber es geht quasi die ganze Zeit bergab:

– Wenn die Autos wieder funktionieren wenn man ihre Anlasser repariert, warum gingen dann fahrende Autos kaputt?
Was ist mit anschieben kleinerer Autos die dann größere anziehen?

– Warum funktioniert die Videokamera (eindeutig eine digitale) eines passenten nach dem Blitzgewitter noch, wobei doch alles tot ist?

– Es ist keine einzige Leiche im abgestürzten Flugzeug

– Warum müssen wichtige Akteure in einem Film in den brenzligsten Situationen immer stehen bleiben um zu labern?

– Der Kapitän handelt richtig auf der Fähre und ich halte es für sehr fraglich, dass die Fahrgäste so sozial rumlammentieren müssen. Sie sind doch nur froh, dass sie auf dem Kahn sind.

– Die Schiffsschrauben drehen sich noch weiter, nachdem das Boot schon durchgekentert ist.
Etwas sehr unrealistisch. Schiffsmotoren beziehen normalerweise ihre Verbrennungsluft aus der Umgebungsluft des Motorraumes. Der Stand aber wohl schon sehr unterwasser.

– Warum laufen alle Zivilisten dem Krieg auf dem Hügel entgegen. Wenn es irgendwo rumgeballere gibt ist es wohl nirgends gefährlicher als neben irgendwelchen militärischen Nasen die irgendwo rumhüpfen.

Soweit szenenspezifische Ungereimtheiten.

Allgemeines zur Story:
Es ist wohl sehr unrealistisch, dass noch nie bei Tiefbauarbeiten diese komischen Dreibeiner entdeckt wurden. (Vor allem wenn größere Städte mit U-Bahnnetzen etc. dann direkt von mehreren der Viecher attackiert werden)

Die ganzen Außerirdischen und ihre Technik erinnert doch sehr an Half-Life (1 und 2).

Und wenn die Außerirdischen schon soetwas hypermodernes wie ein Schutzschild haben, warum fällt selbiger aus wenn der Pilot erkrankt/stirbt.
Warum werden die Menschen nicht hermetisch vom Rest des Dreibeiners getrennt, wenn man sie schon ins Gefährt holt (auslutschen geht ja auch mit diesem langen Rüssel).
Und diese „Rettung“ mit Erdenbakterien kam doch schon öfters in SciFi-Filmen vor….
Auch dieser Augen-Scanner ist wohl etwas „prähistorisch“.
Warum funktioniert der nur visuell?
Ne Infrarot-Scanner und das Ding dürfte wesentlich schneller + besser arbeiten.

Aber hey.. bis es mal einen halbwegs stringenten Film gibt gehen wohl noch viele Jahre ins Land.

Fazit:
Nicht gucken/kaufen!

2 Antworten auf „[Kritik] Krieg der Welten“

  1. ich hab ihn mir auch vor kurzem angesehen. das ende wr doch relativ schnell: eben noch fast getötet von den aliens und schon sind die viecher alle tot. das nenn ich glück…

    und sonst: das auf einmal alle den soldaten beim noch sinnlosen geballer zugucken wollten hab ich auch nicht wirklich verstanden

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