Das Kapital

Auf den langen Autobahnfahrten (die ersten 20k sind ja jetzt nach 10 Monaten voll) macht man sich so seine Gedanken.

Z.B.: Warum hat sich gerade der Kapitalismus „früher“ durchgesetzt und warum wir er jetzt so verteufelt?

Meine Theorie: *ggg*
Der ureigenste Instinkt eines jeden Tieres (auch des Menschen) ist der Erhalt der Rasse.
Und wie wird das gemacht?
Durch Sex welchem ein mehr oder weniger intensives Schaulaufen vorhergeht.
Mit bunten Federn, lauten Schreien und was es noch so alles gibt.

Dies hat der Mensch mehr oder weniger abgelegt, nur die alten Instinkte gibt es immer noch.
Und wie setzt sich der Mensch (vor allem das Männchen) von den anderen ab?
Mit einem dicken Auto, dickes Haus, bonzige Klamotten und was es noch so alles gibt.

Wenn jetzt aber alle und alles gleich gemacht wird (Kommunismus platt gesagt), wie soll man sich unterscheiden?
Dem Menschen wird der wichtigste Ansporn genommen:
Sich zu verbessern um bei der nächsten „Balz“ mit vorne zu spielen.

Soweit meine Theorie.
Von daher mag der Kapitalismus auch nicht das Gelbe vom Ei sein.
Aber er ist immer noch besser also die Alternativen

2 Antworten auf „Das Kapital“

  1. das ist aber eine sehr außergewönliche und gewagte sichtweise.
    ich seh die sache ein klein bißchen anders. jedenfalls nicht bezogen auf sex – du hast die feinen herrschaften ausser acht gelassen, für die „nur die inneren werte zählen“ (was auch immer sie als innere werte definieren). von daher muss man/mann sich ja nicht durch bonzen karren definieren -> aber oft genug klappt das.

    aber der grund, warum der kommunismus scheitert ist doch, dass die menschen laut system keinen eigenen _ECHTEN_ besitz mehr haben – natürlich, wenn man es anders sieht, gehört ihnen ALLES, aber im gleichen moment auch wieder gar nichts.

    Wenn der kleinen Mann vor seinem kleinen Häuschen einen kleinen Vorgarten hat ist er zufrieden. Dann kann der den mit nem Gewehr beschützen und ist stolz auf sein Eigenheim mit Vorgarten.
    Wenn der Oberkommunist ankommt und sagt, dass dem das nun quasi nicht mehr gehört findet der das scheisse. Und da kann mir jeder erzählen was er will: das findet jeder scheisse – ob dem kleinen Mann sein Vorgarten genommen wird den er liebt oder dem Großunternehmer seine Bonzenfirma.

    Deshalb bleibt am Ende der Kapitalismus meiner Meinung nach heutzutage als einzig denkbar wirklich richtig vernünftiges System übrig.

    [Und das Beispiel vom kleinen Mann ist immernoch das beste was ich kenne – btw: aus aus dem Gesch. LK ]

  2. jo, stimmt schon
    aber warum sollte er seinen grund und boden bewachen?
    nur um was zu haben, mit dem er prahlen kann (ob jetzt offensiv oder deffensiv sei mal dahingestellt)
    immerhin hat er was, was ihn ggf. von anderen „mitbewerbern“ unterscheidet und attraktiver macht.

    schönen gruß an die gene 🙂
    (irgendwie muss ich ja meine theorie verteidigen)

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