K800i – Eine kurze Begutachtung

Sony Ericsson K800iHeute kam nach nicht einmal 24 Stunden mein Paket 300km zu mir geflogen.
Ein Hoch auf die Packstationen der Deutschen Post DHL. Abholen wann immer man will.

Die tolle Marketingüberischt des Handies findet man hier: K800i bei Sony Ericsson.

Das mitgeschickte Zubehör ist übersichtlich aber immerhin:

  • Das K800i selber (wer hätte es gedacht 😉 )
  • Ladekabel
  • USB-Datenkabel
  • Kopfhörer
  • Lederlasche

Eine Handytasche wäre noch nett gewesen. Da werde ich mich aber wohl mal bei eBay umschauen.

Auch die Funktionen des Handies sind ansehnlich und bieten alles, was ich (heute) von einem Handy erwarte:


Grundfunktionen

  • Telefonieren klappt wie man es sich vorstellt.
  • Kontakte können mehrere Kontakte haben. Jedem Kontakt können folgende Eigenschaften zugeordnet werden:
    • Handynummer
    • Festnetznummer
    • Emailadresse
    • Internetseite
    • Postalische Anschrift
    • Geburtstag
    • Bild
  • SMS und Emailsupport
    • Die T9-Spracherkennung ist schnell und hat ein normales Wörterbuch. Vom Gefühl her recht gut.
    • Als Emailsupport werden POP3 und IMAP angeboten. IMAP nutze ich (mit TLS/SSL) mit meine Razr3 bisher erfolgreich. Momentan ist der Empfang hier im Bunker der Akadmie aber sehr Mau (früher hatte ich gar keinen Empfang, also schon eine Steigerung) und deswegen werde ich dies nachher erst testen.


Internetzugang

  • UMTS und GPRS/GSM
    • Ich habe zwar keinen Datentarif, aber um mal ebend den Fahrplan bei der Deutsche Bahn auf dem Heimweg von der Party zu überprüfen reicht es
  • Glücklicherweise habe ich (wenn auch langsamen, man ist ja von ADSL2+ verwöhnt 😉 neben der Totgeburt WAP auch Zugriff auf das „normale“ Internet (und nicht eine der hundert mobilen „Internetversionen“).
  • Internetseiten werden als „Nur Text“ dargestellt. Dieses kann jeder mit dem Firefox-Ad-On Web Developer sich mal anzeigen lassen. Hier zeigt sich wer vernünftige HTML-Seiten erstellt hat und wer noch im vorigen Jahrtausend festhängt.
  • Flashwiedergabe funktioniert natürlich nicht (und das ist auch gut so)
  • Theoretisch kann man auch direkt Fotos und Blogeinträge in seinem Blog erstellen. Dies geht aber nur, wenn man seinen Blog bei blogger.com hat. Ich werde also einfach weiterhin Posti verwenden und gut ist.


Multimedia

  • Das Handy lässt sich mit den mitgelieferten Kopfhörern als Walkman-Handy nutzen.
  • MPEG4-Videos lassen sich ruckelfrei abspielen
  • 3 Megapixel-Kamera für den Schnappschuß zwischendurch
    • Ich bin bewußt, dass ich keine Spiegelreflexkamera gekauft habe. Es ist eine Kamera für den Schnappschuß zwischendurch. Aber dabei ist die Qualität recht gut und der „Blitz“ reicht auch aus
    • Schreibtisch komplett ausgeleuchtet mit dem HandyblitzDieses Bild entstand an einem schummrigen Arbeitsplatz (wie man an der Lampe erkennt). Der Blitz kann also in Räumen durchaus etwas bewirken:


Verbindung zur Außenwelt

  • Bluetooth funktioniert ohne Probleme mit meinem Laptop (Windows XP SP2 und dem orginalen Windows Bluetooth-Stack)
  • IrDA wird auch noch angeboten (Kann mein Laptop auch, aber ich habe heute bessers zu tun als damit Daten zu übertragen)
  • Der Datenaustausch mit dem Laptop kann auch per USB erfolgen. Dabei werden interner Speicher (64 MB) und Speicherkarte (Bis zu 2GB M2) als zwei getrennte Laufwerke als USB-Wechseldatenträger eingebunden (funktioniert also auch unter Linux).
  • Synchronisation mit dem PC funktioniert mit der beigelegten Software.
    • Entgegen der Beschriftung im Synchronisations-Assistenten arbeitet er auch mit Outlook 2007 zusammen (Es sind nur 2000 und 2003 angegeben).
    • Synchronisieren der Aufgaben, Kontakte und des Terminkalenders erfolgt über Bluetooth sehr schnell
    • Wie üblich werden Unterordner nicht rekursiv durchsucht. So musste ich beim Synchronisieren jeden Kontaktordner einzelnd abgleichen. Nicht schön, aber verkraftbar.

2 Antworten auf „K800i – Eine kurze Begutachtung“

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