Widerruf und Internetrecht

Der Juraprofessor Thomas Hoeren aus Münster hat eine ganze Menge an Fachwissen in seinem Internetrechts-Skript zusammengefasst (Vgl. Meldung bei heise.de).
Für den „durchschnittlich gebildeten und interessierten EU-Bürger“ mit Sicherheit sehr interessant.

Es ist recht leicht zu lesen und mit reichliche Quellen belegt. Trotz der stolzen Größe von 569 Seiten sollte man es sich durachaus mal hier ansehen (Skript zum Internetrecht, September 2007). (Ich habe eine Kopie erstellt, um 404-Fehler zu vermiden. Der Orginallink lautet http://www.uni-muenster.de/…/Skript/skript_September2007.pdf und sollte jemand etwas gegen diese Kopie haben, dann bitte einfach nur kurz melden. Danke!)

Da wir gerade schon beim Themengebiet Jura sind sollte man auch auf den ausgzeichneten Artikel bei Wikipedia zum Widerrufsrecht verweisen.

Anzumerken habe ich dabei nur zwei Punkte: (Dies ist keine Rechtshilfe!)

  • Trotz weiterer Fallstricke sollte man seinen Widerruf immer per Einschreiben (Samt Rückschein) verschicken. Und dann nicht auf eine Karte von der Deutschen Post warten! Auf der Internetseite der Deutschen Post kann man sich dann über die Zustellung informieren.
  • Ein Widerruf ist eine „einseitige“ Willenserklärung. Der Empfänger muss nicht explizit darauf antworten, wenn sie erstmal „in der Welt“ ist.

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