Kubunutu, das bessere Debian?

Nach vielen, vielen Jahren des Debian-Nutzens (Praktisch immer nur SID) habe ich nun Kubuntu auch auf meinem Desktop installiert.

Vorausgegangen war eine Installatino von Kubuntu64 auf meinem Laptop. Selbige verlief ohne Probleme.

Einziges Manko, was ich besonders auf dem Desktop empfinde ist die Tatsache, dass es kein Root-Recht gibt.
Praktisch jeder meiner Freunde kennt meine Logindaten um mal ebend den PC anzumachen und Amarok zu starten oder ähnlich. Nun sind sie (auch) in der Lage (wenn dann wohl ungewollt) mein System zu zerlegen. Aber schauen wir mal was passiert.

Was mir nach wie vor positiv auffällt ist die Tatsache, dass man erstmal nur für jede Aufgabe ein Programm installiert bekommt.

Die Vorkonfiguration ist im Vergleich zu Debian angenehm, was aber nicht zwangsläufig Debian schlecht macht.

Aber wo es Licht gibt, da gibt es auch immer noch Schatten (bzw. kleinere Macken):

  • Als Benutzer einbindenUm einen Datenträger mit NTFS-Dateiformat zu mounten (USB-Stick, USB-Festplatte, whatever) muss in den Eigenschaften des Datenträgers der Haken bei „Mount as User“entfernt werden.
    Anderfalls gibt es komische (nichtssagende) HAL-Fehlermeldungen. Danach ist ein Schreiben und Lesen auf NTFS ohne Probleme möglich
  • Die Daumentasten meiner Logitech Maus und meines Trackballs funktionieren nicht. Die Anleitung ‚Mausdressur‚ war dabei sehr hilfreich.
    Allerdings habe ich das ganze etwas abgekürzt. Das Scrollen per Rad funktionierte auf anhieb. Die Daumenbuttons sind aber Button 6 und Button 7.
    So habe ich nur die <code>~/.xbindkeysrc</code>-Datei angelegt und die Button-Nummern angepasst.
    Funktioniert nun tadellos 🙂 .
  • GIMP hat eine englische Oberfläche. Um selbige in Deutsch zu erhalten ist das Paket „language-pack-gnome-de“ nötig.

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