Erasco: Currywurst-Kartoffeltopf [Rezension]

Irgendwann isst und kocht jeder mal ein Fertiggericht. Es ist nichts anderes da und die Dinger halten in den Dosen ja auch lange. Und dann kommt man doch auch gerne mal zu Sachen wie den allseits bekannten „Dosen-Ravioli“ zurück. Eine Alternative könnte da doch der Currywurst-Kartoffeltopf von Erasco darstellen…  so dachte ich jedenfalls, als ich die Dose im Supermarkt gesehen habe.

Optik: Von der Verpackung her gestaltet sich der Currywurst Kartoffeltopf von Erasco äusserst chic. Man bekommt sofort apetit, denkt an eine leckere Currywurst von der Lieblingspommesbude und ist von der Idee das ganze mit Kartoffeln und ein wenig (Tomaten-)Paprika in einem Eintopf zu kombinieren hellauf begeistert.

Zubereitung: Das Gericht ist leicht zuzubereiten, einfach in einen Topf auf kleiner Flamme erhitzen und umrühren.
Angeblich reicht die Dose für 6-7 Portionen. Ich habe 3 mal davon gegessen (3 Tage, jeweils als mittagessen, dazu ein Brötchen) – komisch, mit welchen Portionen die Rechnen. Wahrscheinlich mit so ner Suppentasse. Aber davon muss man ja auch mehrere essen, bis man satt ist.

Geschmack: Vom Gericht selbst war ich allerdings enttäuscht. Zunächst schmeckt es noch gut, aber mit jedem Löffel verliert das Gericht mehr und mehr seinen Reiz. Die anfangs noch als lecker empfunden Currysauce wandelt sich schnell in ihrem Geschmack und bleibt äusserst penetrant und dominant im Mund. Nichts schlechtes bei Currywurst an sich, aber diese Sauce ist es echt nicht! Da hat Erasco schon weitaus bessere Sachen verzapft.

Zusammensetzung: Aber das, was mich am meisten enttäuscht war, war die Currywurst: Zunächst mal ist wirklich kaum Currywurst drin, man sucht fast danach! Dann sind die Stückchen winzig klein (es ist in meinen Augen auch gar keine Currywurst, mehr ne Art Wiener in Currysauce oder so). Das Verhältnis von Wurst zu Kartoffeln stimmt hier keineswegs, es müsste also eher „Kartoffel-Currywursttopf“ heissen, oder so.

Bewertung: An sich eine gute Idee, dieses Rezept an sich. Ich werde das mal mit eigenen Kartoffeln und eigener Sauce nachkochen, vielleicht eignet es sich für eine Party als Eintopf. Auf die Erascoversion verzichte ich allerdings und mache auch in Zukunft einen Bogen darum. Das Geld ist es einfach nicht wert.
Also: Gute Idee an sich, aber die Umsetzung von Erasco ist SEHR enttäuschend.

Sobald ich selbst was auf die Beine gestellt bekomme, was auch gelingt, werde ich es hier posten.

2 Antworten auf „Erasco: Currywurst-Kartoffeltopf [Rezension]“

  1. Der „Currywurst-Top“ vo Aldi Nord hat mit einer Curry-Wurst im eigentlichen Sinne auch nichts zu tun.
    Es schmeckt irgendwie nach Party-Gulasch; also nicht schlecht.

    Warum mann aber mit Currywurst-Topf werben muss weiß ich nicht.
    Immerhin ist auch wirklich Wurst zu finden (in einer Menge, die dem Photo auf der Verpackung entspricht)

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