Internet im ICE

Nachdem man nun viele Male in einem ICE zwischen Hannover und Frankfurt mit tollem T-Mobile HotSpot-Symbol saß kann man jetzt auch den HotSpot sinnvoll nutzen.

Eigentlich seit Herbst 2008 (so die Andrucke in allen Infoblättern), praktisch aber erst seit wenigen Tagen ist nun auch Frankfurt – Hannover- Hamburg Internet-technisch im ICE erschlossen.

Zwar verlangt T-Mobile saftige Preise (8€ für 60 Minuten, 30€ für einen Monat), aber ausprobieren will man es dann doch mal. Die Verbindung mittels Handy aus einem fahrenden ICE ist dann doch eher von Lücken geprägt. Wer baut auch schon Handymasten in die Tunnel der Kassler Berge. 😉

Die Registrierung für Nicht-T-(Com|Mobile|Whatever)-Kunden läuft recht schmerzfrei ab und bis auf die Kreditkarte (*hust*) und einen kreativen Benutzernamen braucht es eigentlich nichts. Natürlich darf man sich nicht von dem Infotext verwirren lassen, der einen glauben lassen will, dass es Internet nur auf der Strecke Dortmund – Frankfurt gibt. Irgendwer sollte sich mal zuständig fühlen und das aktualisieren. 😛
Etwas grenzwertig ist es, dass man nach der Registrierung seinen Benutzernamen (ok) und sein gerade vergebenes Passwort (nicht ok) per SMS erhält. Sowas ist als Passwort-Recovery ja sehr schön, aber mein Passwort direkt im Klartext durchs GSM-Netz zu jagen ist wiederrum nicht so toll. Falsch verstandenes Feature oder so.

Nun läuft also mein Counter (ich hab den abgefahrenen Namen schon wieder vergessen. Irgendwas mit „Pass“). Die Verbindung ist ausreichend zügig zum Surfen und auch das VPN tut seinen Dienst. Fasttrack gibt es zwar nicht, aber 500ms sind beim normalen Surfen als Signallaufzeiten durchaus zu verkraften.

2 Antworten auf „Internet im ICE“

  1. theoretisch müsste ich über diesen telekomanschluss meiner eltern hier zugangscode zu den t-mobile-hotspots in ganz deutschland haben. ich habs nur noch nie ausgecheckt, weil ich den lap meistens nirgenwo dabei habe. wenn dich das interessiert, meld dich, hier nutzt es kaum jemand…

Schreibe einen Kommentar